"Villa VI Aratorum" (genauer gesagt "Dorf VI Ratajów") ist der Name, welcher in einem Dokument aus dem Jahre 1234 erwähnt wird, in welchem der Krakauer Wojewode Teodor von Gryfitów, dieses Dorf den Zisterzensiern als Ausstattung des Klosters in Ludźmierz überließ. Gemäß einer der Theorien war dies ein Dorf, welches auf dem gebiet des heutigen Bochnia, am oberen Lauf des Salzbaches oder am Südhang des Salzberges im Bereich der Straße Oracka lag. Dieser Ort entspricht in etwa dem, an dem sich heute die "Siedlung VI Pflüger" befindet.
Die "Siedlung VI Pflüger" bildet die Nachbildung eines mittelalterlichen Dorfes, welches charakteristisch für die kleinpolnische Siedlungen in der Hälfte des XIII Jahrhunderts war. Hier kann man nicht nur die mittelalterliche Bauweise sehen, sondern seine Kräfte an den historischen Handwerken ausprobieren.